Donnerstag, 30. Oktober 2008

Fraser Island

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und gehört in selbiger Funktion zum Weltkulturerbe. Für die Touristen aus aller Welt ( und zwar wirklich aus aller Welt ) ist sie hingegen eine wunderschöne Urlaubsinsel. Auf der Insel kann man nur mit einem 4 WD Fahrzeug herumfahren. Zur Schonung unserer Nerven hatten wir uns daher für eine Guided Tour entschieden, bei der man sich keine Gedanken über feststeckende Autos oder Gezeiten machen musste. Wir waren zwei Tage auf der Insel und die haben sich wirklich gelohnt. Am ersten Tag sind wir an das nördliche Ende der Insel gefahren, wo man vom Lion Head aus eine tolle Aussicht auf die Insel hat.
Im Meer darf man aufgrund der Strömungen und den unfriedlichen Bewohnern ( wir haben eine angeblich tödliche Schlange gesehen ) nicht baden.
Wir waren daher in den Champagne Pools baden. Es handelt sich dabei um einen geschützten Teil des Meeres, in denen nur kleine friedliche Fische und Touristen baden.
Die großen Fische - in Form von Haien - schwimmen im Meer und werden hin und wieder auch geangelt. (Ist Angeln eigentlich eine Risikosportart?:-))Am Strand muss man immer ein wenig aufpassen, denn neben fahrenden Autos landen dort auch Flugzeuge.
Am zweiten Tag waren wir dann am Lake Wabby. Der Besuch des Sees hat sich wirklich gelohnt, auch wenn der Weg dorthin durch eine Wüstenlandschaft recht beschwerlich war.
Wir hatten beide Tage heiße Temperaturen, so dass sogar der Sand so heiß war, dass es ohne Schuhe nicht gerade angenehm war, darauf zu laufen. Den Schluß unserer Tour bildete dann der Lake McKenzie, in dem wir auch nochmal Schwimmen waren.
Zur Zeit sind wir in Miriam Vale und fahren morgen weiter nach Airlie Beach.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Hervey Bay

Hervey Bay ist der Hauptausgangspunkt für Reisen nach Fraser Island. Da wir noch keine Fraser Island Tour gebucht hatten, blieben wir eine Nacht hier, buchten eine Fraser Island Tour für den nächsten Tag und schauten uns ein wenig die Stadt an. Viel ist zu Hervey Bay nicht zu sagen. Wir hatten uns aus Versehen in dem Backpacker eingemietet, der den einzigen "Nachtclub" ( zumindest nennt es der Reiseführer so ) der Stadt beherbergt, aber selbst dort war um 11 Uhr abends Ruhe.
Hervey Bay hat einen langen Pier auf dem Pelikane und Touristen die Einheimischen beim Angeln beobachten.
Vom Pier aus kann man auch Fischschwärme beobachten. Es ist schon beachtlich, was da so alles an großen Fischen herumschwimmt.
So, mehr ist zu Hervey Bay aber wirklich nicht zu sagen:-)

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ein Tag in Brisbane

Heute stand ein weiterer Tag in Brisbane auf dem Programm. Vormittags sind wir noch ein bißchen in der Innenstadt herumgelaufen und haben den Life Style Market besucht. In Australien scheint es üblich zu sein, an Wochenenden Märkte zu veranstalten, auf denen Schmuck, Souvernirs und weitere "Kunstwerke" verkauft werden.
Die Innenstadt, und somit auch der künstliche City Beach vor der Skyline von Brisbane, waren wegen des Wochenendes recht voll.
Nachdem wir bemerkt hatten, dass es für einen Ausflug auf eine der Sandinseln vor Brisbane schon zu spät war, sind wir in die "Lone Pine Koala Santuary" gefahren, um unserem Glück auf der Suche nach Känguruhs ein wenig nachzuhelfen. Und wir wurden fündig.
Woran wir uns hier in Queensland erst einmal gewöhnen müssen ist, dass Eidechsen doch recht verbreitete Lebenwesen sind, die einem auch schon einmal beim Kaffeetrinken über den Weg laufen können.
Morgen fahren wir nach Hervey Bay.

Samstag, 25. Oktober 2008

Brisbane by Night

Heute sind wir in Brisbane angekommen, wo wir zwei Tage bleiben werden. Anbei ein paar Bilder von Brisbane by Night, denn wir finden, dass es dann deutlich hübscher wirkt als tagsüber.


Lamington National Park

Der Lamington National Park ist ca. 50 Kilometer von Brisbane entfernt und bildet somit ein beliebtes Wandergebiet für die Einwohner von Brisbane. Von den Bergen aus hat man auch einen super Ausblick auf Brisbane.
Wir haben uns auch an eine mittlere Tour herangewagt und dabei schöne Ausblicke genießen können.
Als wir mitten im Urwald waren, fing es dann auch stilsicher an zu regnen. Es war dann aber zum Glück schnell wieder vorbei, führte aber zu recht beeindruckenden "Dampfeffekten".

Yuraygir National Park

Coffs Harbour ist ein kleines Fischerdorf, in dem wir uns nur kurz aufgehalten haben.
Die nächste Station war der Yuraygir National Park, einer der vielzähligen Nationalparks auf dem Weg gen Norden, in dem wir wilde Pferde und eine recht beeindruckende Sandstrand-Urwald-Landschaft gesehen haben. Murwillhumba ( 3 Sports Bars ) war dann unser Tagesziel. Auf dem Weg dahin konnten wir noch schemenhaft Wale erahnen. Ich gebe zu, ein bißchen Phantasie gehört bei diesem Foto dazu:-)

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Von Sydney nach Coffs Harbour

Unsere erste Station nach Sydney war Cessnock, ein kleiner Ort, der für den Weinanbau bekannt ist.
Wir wohnten im Hunter Ressort, einem von etlichen Weingütern in der Gegend dort. Neben Weinanbau betreibt das Hunter Ressort auch noch eine Brauerei, deren Produkte wir natürlich konsequent ignoriert haben. Denn eines können wir nach knapp einer Woche Australien sagen: Australier verstehen nichts von Bier. Bei Wein sieht dies allerdings ganz anders aus. Nach einer Weinprobe und einem Abendessen mit Wein können wir sagen, dass uns der australische Wein ( und Käse ) eigentlich recht lecker schmeckt:-) In Cessnock haben wir auch unser erstes und bisher einziges Känguruh in freier Wildbahn gesehen. Es gibt leider kein Foto, da es doch recht weit entfernt war. Wir warten weiter:-)

Morgens ging es dann weiter Richtung Norden. Über Port Macquiere ( wo wir in einem Koala Hospital waren ) sind wir nun in Coffs Harbour "gestrandet". Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Angeblich ist das Wetter "quite unusual". Hoffen wir 'mal, dass es besser wird...

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Blue Mountains

Wir haben einen Ausflug in den "Blue Mountains National Park" in der Nähe von Sydney gemacht. Woher die Blue Mountains ihren Namen haben, war uns relativ schnell klar.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und somit freie Sicht auf die "Three Sisters", die sich auch gerne mal in Nebel hüllen.
Nachdem wir auf den Bergen ein wenig herumgelaufen sind, sind wir mit einer Bergbahn, die ein wenig an die erste Achterbahn der Welt erinnerte, ins Tal gefahren.
Das Tal ist ein Urwald, indem unter anderem Kakadus wohnen. Weitere Urwaldbewohner haben wir - vielleicht zum Glück - nicht zu Gesicht bekommen.
Für's Extreme Abseiling blieb leider keine Zeit mehr und wir machten uns auf den Weg nach Sydney:-)
Auf dem Heimweg passierte uns auch die erste Autopanne und wir konnten den lokalen ADAC testen. Dies klappte allerdings super und wir hatten innerhalb einer Stunde einen neuen Reifen, so dass wir nun zuversichtlich in die Wildnis aufbrechen können.
Heute verlassen wir das mittlerweile verregnete Sydney. Mal schauen, wo wir morgen sind...

Dienstag, 21. Oktober 2008

Flora und Fauna

Wir waren gestern im "Australia Wildlife", um uns - als Vorbereitugsmaßnahme für das Outback - mit der Tierwelt von Australien vertraut zu machen. Dabei konnten wir die größte Kakerlake der Welt, die giftigste Schlange der Welt und die niedlichsten Koala-Bären der Welt begutachten.
Späther waren wir dann im Victoria Building, einem Edel-Kaufhaus in einem historischen Gebäude, haben jedoch nichts gekauft :-)
Nachmittags sind wir dann mit der Fähre in den Stadtteil Manly gefahren und haben uns an den Manly Scenic Walk gemacht. Dabei handelt es sich um einen ganz netten Weg an der Küste entlang durch einen National Park.
Hier konnten wir dann gleich Australiens faulste Eidechse ( diesmal in freier Wildbahn ) treffen.

Montag, 20. Oktober 2008

Angekommen

Nachdem unsere Reise etwas holperig begann, indem unser Flug gecancelled wurde, obwohl wir eigentlich schon am Boarden waren, sind wir nun endlich in Sydney angekommen. Gestern sind wir erstmal durch den botanischen Garten zur Oper gepilgert und haben uns einen ersten Eindruck von der Stadt verschafft. Sieht gut aus:-)
Hiernach haben wir uns dem Thema Fisch gewidmet und das Aquarium und den Fischmarkt besucht.Den Abend haben wir dann am Darling Harbour (die Hafen-City) verbracht. Wir wohnen zwar in Kings Cross, dessen Hauptstraße ein wenig an den Kiez erinnert, haben uns aber bisher noch nicht getraut, in eine australische Bar zu gehen. Wir wollen uns langsam an die australische "Kultur" gewöhnen. Vielleicht klappt's ja heute:-) (Bisher gesehene Känguruhs: 0)