Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und gehört in selbiger Funktion zum Weltkulturerbe. Für die Touristen aus aller Welt ( und zwar wirklich aus aller Welt ) ist sie hingegen eine wunderschöne Urlaubsinsel. Auf der Insel kann man nur mit einem 4 WD Fahrzeug herumfahren. Zur Schonung unserer Nerven hatten wir uns daher für eine Guided Tour entschieden, bei der man sich keine Gedanken über feststeckende Autos oder Gezeiten machen musste. Wir waren zwei Tage auf der Insel und die haben sich wirklich gelohnt. Am ersten Tag sind wir an das nördliche Ende der Insel gefahren, wo man vom Lion Head aus eine tolle Aussicht auf die Insel hat.

Im Meer darf man aufgrund der Strömungen und den unfriedlichen Bewohnern ( wir haben eine angeblich tödliche Schlange gesehen ) nicht baden.

Wir waren daher in den Champagne Pools baden. Es handelt sich dabei um einen geschützten Teil des Meeres, in denen nur kleine friedliche Fische und Touristen baden.

Die großen Fische - in Form von Haien - schwimmen im Meer und werden hin und wieder auch geangelt. (Ist Angeln eigentlich eine Risikosportart?:-))

Am Strand muss man immer ein wenig aufpassen, denn neben fahrenden Autos landen dort auch Flugzeuge.


Am zweiten Tag waren wir dann am Lake Wabby. Der Besuch des Sees hat sich wirklich gelohnt, auch wenn der Weg dorthin durch eine Wüstenlandschaft recht beschwerlich war.

Wir hatten beide Tage heiße Temperaturen, so dass sogar der Sand so heiß war, dass es ohne Schuhe nicht gerade angenehm war, darauf zu laufen. Den Schluß unserer Tour bildete dann der Lake McKenzie, in dem wir auch nochmal Schwimmen waren.

Zur Zeit sind wir in Miriam Vale und fahren morgen weiter nach Airlie Beach.