Montag, 24. November 2008

Canberra

Nachdem wir mit Melbourne letzte Woche unseren Großstadtfavoriten gekürt haben, küren wir nun den Verlierer dieses ehrenhaften Wettbewerbs. Canberra könnte man als funktional beschreiben. Man kann dort sicher nett wohnen, für Touristen ist es jedoch nicht sonderlich attraktiv. Es ist eher für Autos als für Fußgänger gebaut und die "Highlights" (Regierungsgebäude, Shoppingzonen, Museen, ...) sind über die ganze Stadt verteilt( was wiederum den Vorteil hat, das es an den einzelnen Orten nicht sehr voll ist ).Nachdem wir uns die Stadt mit dem Auto angeschaut haben, waren wir im Kriegsmuseum ( "die" Attraktion ) und im NASA Communication Centre. Das NASA Centre ist etwas abseits, so dass wir doch noch die netten Seiten von Canberra sehen konnten. Die Landschaft um Canberra ist wirklich sehr schön und bietet unter anderem Skigebiete( wir konnten es erst auch nicht glauben ).
Noch eine aktuelle Wettermeldung: heute hatten wir wieder 27 Grad. So schnell kann das hier gehen...

Lakes Entrance

Wir haben eine Nacht in Lakes Entrance verbracht. Lakes Entrace ist eigentlich ein ziemlich nettes Fischerdorf, das laut Reiseführer zu den schönsten Wasserlandschaften Australiens gehört. Eigentlich. Wir konnten die schönen Wasserlandschaften leider nur erahnen, da wir es nicht sehr lange draußen ausgehalten haben. Es gab ein ziemlich starkes Unwetter (Sturm undRegen), das bereits in Melbourne begann und sich bis nach Lakes Entrace noch verstärkte .
(Hier eine der wenigen Aufnahmen, die unter widrigsten Bedingungen aufgenommen wurde...) Stattdessen haben wir uns drinnen aufgehalten und Unwetter geschaut, was mit dem richtigen Wein auch nicht zu verachten ist:-)

Freitag, 21. November 2008

Melbourne

Wir sind nun seit zwei Tagen in Melbourne. Melbourne gefällt uns von den bisher gesehenen Städten am besten. Die Stadt ist ziemlich nett anzusehen und bietet Einiges.
Wir hatten zwar nicht besonders viel Glück mit dem Wetter ( ähnelte dem Wetter in Deutschland doch sehr; kalt und Regen ), was uns jedoch nicht davon abhielt am ersten Tag 23 Kilometer zu laufen, ohne eigentlich zu bemerken, wie viel wir schon gelaufen waren.
Die Innenstadt ist ziemlich wuselig, tummeln sich hier doch einige Touristen und viele Einheimische, da viele große Firmen in der Innenstadt ansässig sind. Da sich die Australier relativ genau an die Kernarbeitszeiten halten, entspannt sich die Situation zwischen 9 und 17 Uhr auch nicht wirklich. Um 18:30 ist die Innenstadt jedoch so gut wie ausgestorben. Die Geschäfte schließen natürlich um 18:00 Uhr, was den shoppingorientierten Touri doch hin und wieder etwas unter Stress setzen kann.
Seit kurzem ( und zwar wirklich seit kurzem, die Geschäfte rochen noch sehr stark nach Farbe ) hat Melbourne eine neue Hafencity ( mit Risenrad, wie es sich für eine richtige australische Großstadt gehört ), die noch recht leer war, da es sich unter den Toursiten offenbar noch nicht so richtig herumgesprochen hat. Die Anlage ist jedoch wirklich schön und man hat einen tollen Blick auf die Skyline von Melbourne.
So, genug geschrieben. Wir genießen jetzt noch ein bißchen Melbourne, bevor wir dann leider weiterziehen müssen...

Great Ocean Road ( von Lavers Hill nach Torquay )

Nach einer Übernachtung in Lavers Hill, das einem schon wieder das "Am-Ende-der-Welt-Gefühl" vermittelte ( und das mitten auf der Great Ocean Road ) machten wir uns morgens weiter auf den zweiten Teil der Great Ocean Road.
Morgens hatten wir sehr starken Nebel, der dann allerdings zum Glück verschwand.Ab Lavers Hill wir die Landschaft sehr hügelig und man könnte zwischenzeitlich meinen, man wäre in Irland. Jedoch gibt es immer wieder kleine Indizien, die einen daran erinnern, dass man in Australien ist.
Känguruhs haben wir jedoch nicht gesehen, dafür sind uns wieder frei lebende Koalas über den Weg gelaufen. Am östlichen Teil der Great Ocen Road fährt man ganz dicht am Ozean und gleichzeitig auch ganz dicht an einem Berg.
Die Kombination von Bergen, Bäumen und Meer war echt schön und hat uns wiede etliche Fotos "gekostet".
Es gibt wohl nicht so viele Orte in Australien, wo Delfin und Koala so dicht nebeneinander wohnen. Die Straße ist allerdings auch recht befahren, da sie offenbar mit zum Standardprogramm einer Australienreise gehört - zu Recht. Wir haben die Fahrt zumindest sehr genossen.

Donnerstag, 20. November 2008

Great Ocean Road ( von Warrnambool nach Lavers Hill )

Wir sind die Great Ocean Road von Westen nach Osten gefahren, sodass wir zunächst die Kalksteinküsten auf unserer Agenda hatten. Im Laufe der Zeit sind durch Erosion sehr hübsche Küstenlandschaften entstanden, die nach wie vor im Wandel sind. Die Steine sind so porös, dass man Sand an den Händen hat, wenn man sie anfässt. Die bekanntesten Gebilde sind die 12 Apostel (hier nicht alle im Bild),
wenn die anderen Gebilde wie zum Beispiel die London Bridge oder die Grotte auch recht beeindruckend sind.Wir haben gefühlt ca. 1 Million Fotos von den Felsen gemacht ( die Speicherkarte sagt, es seien nur 242 :-) ), da sie (obwohl das Wetter nicht einmal gut war) ziemlich toll aussehen. Uns ist die Foto-Auswahl also nicht umbedingt leicht gefallen...

Mount Gambier

Wir haben eine Nacht in Mount Gambier verbracht und uns dort den Blue Lake, einen Vulkankratersee, angeschaut. Der See färbt sich im Sommer ganz blau und offenbahrt dann eine Sichtbarkeit von 17 Metern. Da noch nicht ganz Sommer ist, hatten wir nicht ganz soviel Sichtbarkeit. Der See war allerdings schon recht blau.

Montag, 17. November 2008

Kangoroo Island

Kangoroo Island ist eine 120 km lange Insel vor den Türen von Adelaide (ca. 1,5 Stunden entfernt). Die Hinfahrt ist dahingehend erschwerlich, als dass man 45 Minuten mit einer Fähre fahren muss, auf der man zwischenzeitlich bereut nach Kangoroo Island gefahren zu sein. Die ganze Überfahrt ist wirklich eine sehr wackelige Angelegenheit. Das Klima ist auf Kangoroo Island doch deutlich anders als in Adelaide. Wir hatten Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad, außerdem war es recht windig. Auf der Insel wohnen 4000 Menschen durch die Kapazitätsengpässe der Fähre ist die Insel auch nicht von Touristen überlaufen. Kangoroo Island wird unter anderem bewohnt von den kleinsten Pinguinen der Welt (leider keine Bilder, da sie nur Nachts an Land sind und man dann keinen Blitz verwenden darf), Wallabies, Opossums, neuseeländischen und australischen Seelöwen.
Außerdem haben wir hier das erste Mal Koalas in freier Wildbahn gesehen. Wir hatten ziemliches Glück und haben sogar ein Koala-Baby sehen können.Da es uns dort sogut gefallen hat, haben wir hier 4 Nächte verbracht. Neben der Tierwelt gibt es auch landschaftlich einiges zu sehen (u.a. atemberaubende Klippenlandschaften und Höhlen).